Ein bisschen Wahnsinn ist immer!

22. Juli 2011 Blog von Carola Wiegand
Ein bisschen Wahnsinn ist immer!

Bloggen? Von was redest du?" fragten mich meine Freundinnen mit verständnislosem Gesichtsausdruck.
Aufwendig und umständlich erkläre ich ihnen, was ich mache. Dass ich dafür viele Stunden täglich am Computer sitze, fällt selbst mir schwer zu begründen. Zur Recherche, zum Auffinden und Lesen neuer, interessanter Seiten braucht man eben viel Zeit.
 
blog110722Angefangen
hat alles, als ich plötzlich zu Hause war. Ich war ständig auf der Suche nach Neuem. Hinzu kam meine wieder entdeckte Leidenschaft zum Schreiben und mein Interesse im Internet zu recherchieren.

Obwohl ich meine Computer- und Internetkenntnisse als schlicht bezeichnen würde, gehen sie doch um einiges über die, meiner Freundinnen hinaus. Manchmal erfinde ich eigene PC-Wortschöpfungen, über die sich mein Sohn köstlich amüsiert. Dieses Medium fasziniert mich total, und ich schaue bewundernd auf alle, die damit sehr spielerisch umgehen.
Der Entschluss zum Bloggen war gefasst. Schnell fand ich Verbündete, die mir halfen, meine Überlegungen technisch umzusetzen. Zunächst bloggte ich einmal im Monat und war sehr stolz auf mich. Es gefiel mir, meine Gedanken und meine Sicht der täglichen Dinge aufzuschreiben.
Ich gehöre einer Altersgruppe an, der per se unterstellt wird, mit vielen Defiziten behaftet zu sein. Diverse Abbauprozesse, Technikfeindlichkeit und wenig Flexibilität gehören ebenso dazu wie die Verdächtigung, dem ewig Gestrigen nachzuhängen. Ich möchte nichts beschönigen, aber relativieren und davon berichten, wie ich mit dem Neuen und dem Alltäglichen umgehe. Ich erzähle von meiner Lebensfreude und berichte von meinen Ängsten . Von den Schwierigkeiten, der Faszination und der Ignoranz, die mich mit der neuen Technik verbinden und ich werde Geschichten aus meinem bewegten Leben erzählen. Es wird eine Mischung aus Information und subjektiver Reflexion sein. Ich möchte in keine Schublade passen!
Mein nächster mutiger Schritt ist, die Texte und Fotos selbst ins Netz zu stellen. Eine echte Herausforderung. Meine Idee bleibt unverändert, gute Geschichten erzählen zu Erlebtem, Erfundenem und Erhofftem. Eben, meine Sicht der Dinge.
Das bedeutet, dass ich weiterhin viele Stunden online unterwegs bin, andere Blogs lese, um informiert zu sein und um mich inspirieren zu lassen und zu staunen. Ich wünsche mir, dass ich mit meinem Blog eine Lücke füllen kann und allen bestehenden Klischees meine ganz persönliche Sichtweise hinzufüge. Ich möchte ein wenig Aufklärungsarbeit leisten, nicht nur bei meinen Freundinnen.
Vielleicht wird ja mein Schreiben mit jedem Blog besser und ich mutiger? Ein Teil meiner eigenen Neuerfindung. Aber das ist eine andere Geschichte, die ich später erzähle.

In vergnüglich-selbstkritischer Gelassenheit


Eure Alorac

Kommentare (1)

Toll, Deinen Mut mit neuen Dingen umzugehen finde ich gut. Erzähle doch, ob es Dir gelungen ist, Deine blogs selbst einzustellen. ich freue mich auf den nächsten blog Cosima
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