Arbeitskreis – Ruhlaer Juden –

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Arbeitskreis – Ruhlaer Juden –

03. Juni 2013 Blog von Carola Wiegand

Ruhlaer Juden – ein schärfender Blick in die Geschichte
Artikel in der Ruhlaer Zeitung vom 12.6.2013

Die deutschland- und europaweite Zunahme fremden­feindlicher und antisemitischer Äußerungen und Gewalttaten werden auch in Ruhla nicht überhört.
Mit dieser Ausgangsüberlegung wollte die Salonière, Carola Wiegand, im September 2012 einen Salon zum Thema „Ruhlaer Juden und ihre Geschichte“ veranstalten. Schnell fanden sich Interessierte, die recherchierten, Zeitzeugen befragten und in Archiven stöberten. Doch die Datenlage jüdischen Lebens in Ruhla blieb dürftig. Der Salon wurde kurzerhand abgesagt und auf November 2013, dem 75. Jahrestag der Reichsprogromnacht, verschoben.

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BuchTOUR

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BuchTOUR

03. Juni 2013 Blog von Carola Wiegand

„Das Blumenbild“ von Ursula Dorn

Blumenbild-300Johannes Dicel, Seebachs großer Sohn, bildet den realen Hintergrund für eine mehr oder weniger frei erzählte Geschichte von Ursula Dorn. In ihrem Buch „Das Blumenbild“ begibt sie sich auf eine Reise in das dörfliche Leben von Seebach am Ende des Dreißigjährigen Krieges. Die persönliche Chronik des Johannes Dicel wird begleitet von stimmungsvollen Bildern des Lebens dieser Zeit und erzählt von seiner unendlichen Be­schwer­lichkeit und von Hoffnung. Umrahmt wird dieses -Heimatbild- von einer zarten, einnehmend-warmherzig beschriebenen Liebesgeschichte zwischen Johannes und Lisbeth.
Dorn beschreibt den jungen Dicel ab 1695. Sie vermischt Reales und Verborgenes zu etwas Glaubhaftem. Zu einer Geschichte, die den Leser von Beginn an gefangen nimmt und bis zum Ende nicht wieder loslässt.

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„MASCHA KALÉKO – Verse, die man versteht“

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„MASCHA KALÉKO – Verse, die man versteht“

05. März 2013 Blog von Carola Wiegand

„MASCHA KALÉKO – Verse, die man versteht“

Honky Tonk, das Kneipenfestival, und mein geplanter SALON im Februar fielen auf einen Tag. Der SALON wollte einen bewundernden Blick in Leben und Werk der Mascha Kaléko werfen. Da mehrere Salongäste beide Veranstaltungen genießen wollten, verschob ich kurzerhand meinen Salon auf September 2013. Eine unendlich lange Zeit, wie ich fand.

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Hochzeit im Empire State Building in New York

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Hochzeit im Empire State Building in New York

28. September 2012 Blog von Carola Wiegand

Hochzeit im Empire State Building in New York

Meine Scheidung liegt schon viele Jahre zurück und ich wollte nicht noch einmal geheiratet werden. Das Zusammen­leben mit Klaus fühlte sich für mich gut an. Klaus schlug mir gelegentlich vor, nun doch endlich zu heiraten, aber das schien mir nicht notwendig. Außerdem waren seine Anträge eher Anfragen und unromantisch. Vielleicht gibt es Romantik nur beim ersten Mal.
Nach der Rückkehr aus New York änderte sich meine Meinung. Ich stimmte einer Hochzeit zu, mit der Bitte, in New York, im Empire State Building zu heiraten.
New York hatte mich inspiriert!

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Wunderbar-verrücktes New York

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Wunderbar-verrücktes New York

17. September 2012 Blog von Carola Wiegand

Wunderbar-verrücktes New York
 

Genau kann ich es nicht sagen wann sie begonnen hat, meine Begeisterung für New York. Sie war plötzlich da. Ich wünschte mir so sehr dorthin zu reisen, wie kleine Mädchen sich wünschen, Prinzessin zu sein.
Ich träume schon mein Leben lang von der großen weiten Welt. Vom Wegfahren und Unterwegssein.
„Irgendwann fliege ich nach New York" sagte ich zu meinem Sohn und seiner hübschen Freundin Carolin. „Mutti, tu es doch einfach" antwortete René.

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SCHREIBEN

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SCHREIBEN

15. September 2012 Blog von Carola Wiegand

SCHREIBEN

„Sie sollten ein Buch schreiben". Diesen Satz habe ich oft gehört. Die einen erklären es mit meinem bunten Leben, andere wegen der schönen Worte, die mir gelegentlich einfallen. Aber warum sollte ich? Es schreiben so viele. Wen interessiert, was ich zu erzählen habe? Inzwischen schreibt jeder ein Buch. Ich finde diesen Trend ein wenig exzentrisch.
Dennoch, denke ich seit einiger Zeit übers Schreiben nach. Das Textschreiben zu meinen Salons liebe ich. Die Suche und der Kampf um die geeigneten Worte sehe ich als große Herausforderung. Wenn ich ehrlich bin, schreibe ich gerne Dinge auf, um sie nicht zu vergessen aber auch, um sie mir deutlicher zu machen und um sie besser zu verstehen.

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Ältere haben nichts verlernt

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Ältere haben nichts verlernt

03. September 2012 Blog von Carola Wiegand

Ältere haben nichts verlernt

 

Herzlich Willkommen,

 

Ich höre und lese sehr viel zum Thema „Ältere und „50plus, von ihren Defiziten und dass der Arbeitsmarkt sie nicht mehr braucht. Ich finde das bedrohlich und beängstigend, da ich selbst zu dieser Zielgruppe gehöre und noch einige Arbeitsjahre vor mir habe.
Andererseits, so die Medien, gehöre ich besonders wegen meiner Erfahrungen, meiner sozialen Kompetenzen und Gelassenheit sowie meines Geldes zu der wichtigsten und finanziell potentesten Zielgruppe der Gesellschaft.
Alles Klischee? Ich jedenfalls finde mich in beidem nicht wieder.

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Urlaub

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Urlaub

01. September 2012 Blog von Carola Wiegand

Urlaub

‚Urlaub ist die schönste Zeit im Jahr'. Glauben Sie das auch? Ich schon, jedes Jahr aufs Neue.
Der Koffer ist schnell gepackt, da gibt es keine lange Vorbereitung. Ich suche meine Urlaubskleidung sehr sorgsam nach allen angedachten Aktivitäten aus. Mein Mann mahnt mich schon sehr frühzeitig, nicht zu viel mitzunehmen. Mal abgesehen davon, dass ich solche Sätze anmaßend finde, überhöre ich sie. Und ich verstehe nicht, warum ich im Urlaub mit 2 T-Shirts und einer Wanderhose auskommen soll. Ich will mir im Urlaub gefallen, also nehme ich Schickes und Super-Schickes mit. Mein Mann lässt mich klaglos gewähren.
Ich gebe gerne zu, dass es in den ersten Tagen manchmal so aussieht, als sollten es doch nicht die schönsten Wochen werden. Ein ungeschicktes Wort jagt das andere und die Gesichtsmimik verdunkelt sich.
Warum kann ich nicht alles sehr entspannt sehen? Ich weiß es nicht. Wahrscheinlich reicht die richtige Urlaubsgarderobe alleine nicht aus, der Kopf muss auch bereit sein.

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Konsumromantik

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Konsumromantik

17. Oktober 2011 Blog von Carola Wiegand

Konsumromantik

Manchmal frage ich mich, ob ich ein bisschen „kaufrauschsüchtig“ bin, beantworte  aber diese Frage sofort mit einem klaren „nein“.  Ich möchte manchmal Dinge haben, obwohl ich sie wahrscheinlich nicht wirklich benötige. Aber was benötigt man schon, wenn man von allem hat? Jedes Weitere Teil wäre überflüssig. Mein Wohlgefühl kennt diese rationalen Argumente nicht und benötigt zum Wohlsein etwas Neues.  Mit etwas Neuem fühlt sich mein Körper, meine Seele und mein Selbstbewusstsein neu und chic an.  Ich brauche dieses Gefühlt immer wieder zu meiner Selbstbestätigung. Männern soll das fremd sein! Ich weiß es nicht.

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Wer entscheidet, ob das Leben anstrengender wird oder entspannter?

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Wer entscheidet, ob das Leben anstrengender wird oder entspannter?

02. September 2011 Blog von Carola Wiegand

Wer entscheidet, ob das Leben anstrengender wird oder entspannter ?

Als ich 40 wurde sagte ein Freund zu mir „Nimm es nicht so schwer mit der 40, das Leben geht weiter“. Ich verstand nicht, was er mir sagen wollte. Aus heutiger Sicht war ich damals nicht sonderlich selbstbewusst sondern ignorant meinem ‚Alter’ gegenüber. Heute, einige Jahre später, habe ich einen geschärften Blick auf mich, der meistens pfleglich-rücksichtsvoll ist aber auch schonungslos sein kann.
Schonungslos wird er immer dann, wenn ich merke, dass sich kleine Speckröllchen an meinen Bauch schleichen, mit denen ich mich nicht anfreunden kann. Nach einiger Zeit des Lamentierens unternehme ich etwas dagegen. Das Problem dabei ist immer, dass niemand meine Anstrengungen versteht oder mich darin bekräftigt. An Anerkennung ist gar nicht zu denken.

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Viel Zeit, wenig Zeit – für was ??

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Viel Zeit, wenig Zeit – für was ??

15. August 2011 Blog von Carola Wiegand

Viel Zeit, wenig Zeit – für was ??

Es ist einige Zeit vergangen, da ich meinen letzten Blog geschrieben habe. Dinge, die unabwendbar schienen haben mich gefangen genommen und mich nicht das tun lassen, was ich mir selbst vorgenommen hatte, täglich.
Bin ich fremd bestimmt und warum lasse ich das zu?
Verärgerung, Aufregung, Akzeptieren und das Ergründen des „Wieso" wechseln sich, als Gemütsregung bei mir ab.
Jetzt, da ich mein Blogschreiben fortsetze und eine gewisse Ruhe wieder in mir Platz genommen hat, überlege ich, zu welchem Thema ich schreiben sollte. Es ist so viel Interessantes passiert. Am besten ich erzähle, an was ich mich erinnere.

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Ein bisschen Wahnsinn ist immer!

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Ein bisschen Wahnsinn ist immer!

22. Juli 2011 Blog von Carola Wiegand

Ein bisschen Wahnsinn ist immer!

Bloggen? Von was redest du?" fragten mich meine Freundinnen mit verständnislosem Gesichtsausdruck.
Aufwendig und umständlich erkläre ich ihnen, was ich mache. Dass ich dafür viele Stunden täglich am Computer sitze, fällt selbst mir schwer zu begründen. Zur Recherche, zum Auffinden und Lesen neuer, interessanter Seiten braucht man eben viel Zeit.

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Was mich begeistert

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Was mich begeistert

20. Juli 2011 Blog von Carola Wiegand

Was mich begeistert

Ich stelle fest, dass ich mich immer wieder begeistern kann für die unterschiedlichsten Dinge. Es gibt nicht nur eine bestimmte Sache, die mich begeistert.
Als Kind gab es einiges, was unerreichbar für mich schien. Der Weg dorthin war verschlossen. Wenn ich einige Jahre später den Zugang zu diesem geheimnisvoll-verschlossenen Weg fand, betrat ich ihn mit großer Begeisterung und ging ihn bis zum Ende. So erkläre ich mir auch meine späte Begeisterung für meine Dissertation. Etwas zu schaffen, von dem ich lange glaubte, dass es unerreichbar für mich ist, versetzt mich in große Begeisterung. 

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Freundschaft und Kritik

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Freundschaft und Kritik

19. Juli 2011 Blog von Carola Wiegand

Freundschaft und Kritik

Ich gebe zu bei Freunden halte ich mich mit Kritik zurück.  Kritik, und ist sie noch so freundlich vorgetragen, verletzt den anderen, oder irritiert ihn zumindest.  Mir geht es so. Ich möchte mit meinen Freundinnen, wenn wir zusammen sind, eine schöne Zeit haben und gute Gespräche führen. Nicht eine Wahrheit erfahren, die ja auch nur ‚ihre’ Wahrheit ist. Wenn ich um meine Meinung ausdrücklich gefragt werde, dann bin ich sehr wohl ehrlich.

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An die Arbeit gehen heißt, Zeit zu haben

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An die Arbeit gehen heißt, Zeit zu haben

18. Juli 2011 Blog von Carola Wiegand

An die Arbeit gehen heißt, Zeit zu haben

Hört sich widersprüchlich an, aber ich glaube, das stimmt.
Ich bin seit geraumer Zeit zu Hause, gehe also keiner Arbeit von früh 7.00 Uhr bis nachmittags oder abends nach. Zunächst war ich sehr unglücklich über diesen Verlust und versuchte es zu ändern. Es war jedoch keinesfalls so, dass ich meine Stunden einem müßigen Zeitvertreib widmete. Ich las viel und gerne, recherchierte, suchte Neues, was ich tun könnte, hatte Ideen und verwarf sie. Mein Laptop entwickelte sich dabei immer mehr zu meiner ‚rechten Hand'. Ohne ihn ging gar nichts mehr. Dann gibt es viele kleine Handgriffe im Haus und mit der Familie, die allein für sich genommen nicht erwähnenswert wären aber in der Summe einen nicht unerheblichen Teil meiner Tageszeit beanspruchen.

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Baby ist da

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Baby ist da

14. Juli 2011 Blog von Carola Wiegand

Baby ist da

Hurra!!! Paula Meret Carla ist da!!!
Und ich bin so glücklich zum zweiten Mal Oma geworden zu sein. Meine süße Linda hat ein kleines Schwesterchen bekommen. Aber auch Paula wohnt genau wie Frl. Linda weit weg von mir. Ich werde sie zu wenig sehen!! Das schmerzt manchmal.
Paula hat am 15. Juni 2011, 14.38 Uhr, mit 3595 Gramm und 50 cm Größe das Licht der Welt erblickt. Sie bereichert unser aller Leben so wunderbar!
Natürlich begebe ich mich sofort auf den langen Weg in die Schweiz, um das kleine Mädchen „Willkommen" zu heißen. 

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Kunst und Kirche und ein schönes Wochenende

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Kunst und Kirche und ein schönes Wochenende

13. Juli 2011 Blog von Carola Wiegand

Kunst und Kirche und ein schönes Wochenende

Ich verspüre auf Schritt und Tritt eine gewisse Aufbruchstimmung in der Stadt, in die auch unsere, zum Teil restaurierte, Kirche St. Trinitatis einbezogen werden sollte. Und da es einige sehr aktive Menschen im Verein gibt, war die passende Idee auch schnell geboren.
„Die lange Nacht der Kirchen" ist für Ruhla etwas ganz Neues. Aber wir wollten es probieren, ob es auch in einem kleinen verschlafenen Nest funktionieren kann. An Kirchen sollte es nicht fehlen. 
Das faszinierende der St. Trinitatiskirche ist ihre erhabene, einfache Schmucklosigkeit. Der Verein, deren Mitglied ich seit 1 Jahr bin, hat sich unter dem Motto „Schwamm raus, Kunst rein" das Ziel gesetzt, die, für Gottesdienste nicht mehr genutzte Kirche vor dem Verfall zu bewahren und sie als Kunst- und Begegnungshaus umzugestalten. Diese Idee gefiel mir.
Wir hatten viel Arbeit mit der Vorbereitung zur Kirchen-Nacht, doch eine kleine, überschaubare Anzahl enthusiastischer Vereinsmitglieder ließen nicht nach, in ihrem Bemühen, eine Vernissage zu konzipieren, zu organisieren und zu installieren. Und es gelang uns.
Zu sehen bekamen die Gäste russische Gemälde, Lichtinstallationen und bisher noch nicht veröffentlichte Fotos von Raissa Gorbatschowa.
Unglaublich, was neue Kunst in altem Gemäuer für einen Kontrast erzeugt.
Zu entdecken gab es Kunstwerke, russische Musik, Roten Kreml Salat und Piroggen. Und über allem zusammen schwebte ein wenig russischer Geist gepaart mit Ruhlaer Aufbruchstimmung.
Die Besucher freute es und sie ließen sich bereitwillig von Bekanntem und Unbekanntem der russischen Kunst zum Mitmachen und Bleiben animieren.
Wir alle waren überrascht von der großen Resonanz der ersten langen Kirchennacht und motiviert, das nächste Kunstwerk in der Kirche entstehen zu lassen.

In selbstkritisch-vergnüglicher Gelassenheit

Alorac

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Vom Erzählen und Zuhören

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Vom Erzählen und Zuhören

12. Juli 2011 Blog von Carola Wiegand

Vom Erzählen und Zuhören

Der Gradmesser für ein gutes Miteinander ist die Fähigkeit des Erzählens und des Zuhörens. Beides gehört eng zusammen, wie Schlump und Latsch.
Es tut so gut, wenn ich Menschen sehen, die beides gut beherrschen. Die Zuneigung und der gegenseitige Respekt, die beides in sich birgt, rühren mich. Ich glaube, es ist nicht schwer, beides zu beherrschen. Andere glauben, es ist nicht notwendig.
Wer erzählt, gibt immer etwas von sich Preis und wer zuhört erfährt etwas über andere und über sich. Schade, dass sich das mache entgehen lassen. Das Zuhören ist eine Kunst. Es gibt zwei Arten davon: Das eine ist das ‚Durchgangshören', da rein, dort raus. Das zweite ist das kreative Hören, bei dem ein ganzer Film im Kopf abläuft.
Ich tausche mich gerne mit Gleichgesinnten aus. Ich habe eine Freundin mit der das wunderbar funktioniert. Leider begegnen mir auch Menschen, die unentwegt erzählen aber nicht zuhören können und wollen. Eine selbstverliebte Eigenschaft. Sie sind so von sich und ihrem Wortschwall überzeugt, dass sie nicht merken, dass ihr Gesagtes gar nicht auf willige Ohren stößt. Diese Situationen finde ich komisch, manchmal skuril. Wenn sie mir begegnet, entziehe ich mich ihr.
Neulich sagte mir eine Frau, dass sie nicht noch einmal mit ihrem Mann darüber reden bräuchte, sie hätten es schon einmal getan. Was heißt das denn bitte? Es gibt doch gar keine Option, bei schwelender Konfrontation, als miteinander zu reden.
Ich merke, dass ich in dieser schnelllebigen Zeit Ruhe brauche. Zeit für mich, um meine Gedanken zu ordnen und mich mit ihnen auseinanderzusetzen. Ich führe mit mir selbst Zwiegespräch. Ich bin dann beides, Redner und Zuhörer in einem Kopf. Manchmal muss ich schmunzeln über meine Kopfkonstrukte.
Was ich ganz besonders an Klaus schätzte, als wir uns kennen lernten, war die Fähigkeit des tabulosen Redens über alles und das achtsame Zuhören. Diese Ausgewogenheit hat sich im Laufe der Zeit verschoben. Und ich weiß nicht, warum das so ist.
Besonders schätze ich Gespräche mit jungen Leuten und mit meinen Kindern. Die unkonventionelle Art, Dinge zu sehen und zu besprechen finde ich herzerfrischend und unkompliziert. Das Leben und die Welt scheint mir dann oft einfacher und freundlicher zu funktionieren. Ich profitiere sehr von diesen Gesprächen.

in vergnüglich-selbstkritischer Gelassenheit

Alorac

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Von der Ignoranz und der Vergnüglichkeit des Älterwerdens

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Von der Ignoranz und der Vergnüglichkeit des Älterwerdens

07. Juli 2011 Blog von Carola Wiegand

Von der Ignoranz und der Vergnüglichkeit des Älterwerdens


Das Ende meiner Doktorarbeit stand bevor. Die Disputation sollte im Juni sein und ich war sicher, mir danach eine Auszeit nehmen zu müssen. Vom Lernen, vom Vorankommen, vom Besserwissen der Anderen, von missgünstigen Kolleginnen und für mich selbst. Ich will über mich nachdenken und mich weiter ausprobieren, etwas anderes tun. Einfach sehen, was geht.
Ich hege große Begeisterung für Südamerika, seit ich in den 1980er Jahren mit meiner Familie für 5 Jahre in Kolumbien gelebt habe. Ich dachte darüber nach, ob es 20 Jahre danach nicht einen Weg für mich gibt, wieder nach Kolumbien zu gehen. Aber diesmal alleine.
Ich lerne zur Latein-Amerika-Konferenz in Stuttgart eine faszinierende Frau kennen. Sie ist die Geschäftsführerin der Deutsch-Kolumbianischen Außenhandelskammer in Bogotá. Wir sind uns schnell einig und sie lädt mich  ein, nach Kolumbien zu kommen.
        Meine Familie kann es nicht glauben, als ich ihr von meinem Vorhaben berichte. Aber ich lass keinen Zweifel an meiner Entschlossenheit aufkommen. Meine erwachsenen Söhne lassen es dann auch mit der Bemerkung bewenden: „Warum muss es denn Kolumbien sein? Kriminalität und so!“.  Klaus ist beunruhigt, doch auch seine Einwände schmettere ich ab. Er ist besorgt um unsere Beziehung. Er versteht, dass sich ab sofort alles ändern könnte. Er tut intuitiv das Richtige, unterstützt mich bei allem und wir werden uns nicht verlieren.
Die Besorgnis meiner Mutti, dass wir uns für eine lange Zeit nicht sehen und sprechen können, nehme ich ernst. Ich bitte meinen Neffen Sven, der noch im Hause lebt, ihr eine email-Adresse einzurichten, so dass wir uns täglich unterhalten können.  Meine Mutti mochte immer meine spontane, manchmal etwas überdrehte Lebensart und ist bereit, sich auf das Internet-Abenteuer mit mir, freudigen Herzens, einzulassen.
Es gibt noch einen weiteren Grund für mich wegzugehen.  Im September  werde ich  Fünfzig!! Diese Tatsache finde ich besonders niederschmetternd .  Ab diesem Alter, so konnte ich überall hören und lesen,  wäre ich mit vielen Defiziten behaftet, diverse Abbauprozesse würden mich befallen, ich hätte ab da eine geringere Leistungsfähigkeit und  würde dem ewig Gestrigen nachhängen. Darauf hatte ich keine Lust!
Als ich mit 45 Jahren mit meiner Dissertation begann, erzählte ich zunächst niemandem von meinem Vorhaben. Ich dachte, wenn ich jemandem davon erzähle, halten sie mich für eine „Wichigtuerin“. Meine Betreuer an der Uni setzten  großes Vertrauen in mich. Das musste zu Beginn reichen. Ich hatte an den Bonus einer „überdreht Verrückten, einer Außenseiterin“. Als ich meinem damaligen Mann davon erzählte, tat er als höre er nichts, interessiert hat es ihn sowieso nicht. Es hat ihn in der Folge auch nie interessiert. Meine Kinder, Gordon und René, haben es sicher zunächst auch als „Spinnerei“ abgetan, haben aber später meine Ernsthaftigkeit erkannt und an mich geglaubt. Ich hatte mir fest vorgenommen, bevor ich 50 bin, meine Promotion zu beenden. Somit hatte die Zahl 50 in doppelter Hinsicht etwas Magisches.
Im Juni 2003 habe ich erfolgreich meine Doktorarbeit abgeschlossen und im September des gleichen Jahres bin ich nach Kolumbien geflogen. Für ein langes halbes Jahr. Im gleichen Monat war mein 50. Geburtstag, den es geheim zu halten galt. Ich erfüllte mir diesen Wunsch. Es war ein Tag wie jeder andere. Meine Geburtstagsfeier bestand in einer Rose und einem Aguardiente (kolumbianisches „brennendes Wasser“ aus Anis). Beides spendierte ich mir am Abend selbst und schlief danach zufrieden ein, da ich ja nicht 50 geworden war. Als ich im nächsten Jahr 51 wurde, war das in Ordnung, ich lud Gäste ein und alle konnten es wissen. Es störte mich nichts! Warum ich plötzlich ein Problem mit meinem 50.Geburtstag hatte, weiß ich nicht.
Soweit mein ganz persönlicher Kampf mit der Zahl 50.
Jetzt bin ich 58 und mein Älterwerden macht mir nicht wirklich was aus.  Es ist gut, dass mit jedem Jahr einige Falten und viele Überlegungen mehr dazukommen. Nur manchmal denke ich, mein Älterwerden hindert mich daran, meine Träume noch zu realisieren.  Wie jede andere, höre ich gerne Komplimente. Meine oft unkonventionelle Kleiderwahl hilft mir sicher dabei. Es macht mir Spaß, mit meinen  Klamotten Immer wieder Grenzen zu überschreiten. Aber dann, wenn ich mich zu Hause ungeschminkt, in Jeans und Schlapperlook im Spiegel ansehe, werde ich melancholisch. Unwillkürlich denke ich über die Vergänglichkeit allen Seins nach und eine wehmütige Unruhe ergreift mich.


Morgen gibt’s eine neue Geschichte

in vergnüglich-selbstkritischer Gelassenheit


Alorac

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Blog schreiben, aber warum nur?

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Blog schreiben, aber warum nur?

06. Juli 2011 Blog von Carola Wiegand

Blog schreiben, aber warum nur?


Ich möchte einen täglichen Blog schreiben, ab heute. Dabei tun sich mehrere Fragen für mich auf. Warum will ich einen täglichen Blog schreiben? Wen könnte interessieren, was ich zu sagen habe?
Ich möchte schreiben, weil mich wiederholt ganz unterschiedliche Menschen dazu auffordern, meine Gedanken aufzuschreiben. Wahrscheinlich wegen der schönen Worte, die mir gelegentlich einfallen. Oder wer weiß, warum.
Und ich möchte Geschichten schreiben, von mir, von meinem Leben und deren Außergewöhnlichkeiten und von dem, was mir täglich begegnet. Ich möchte gerne meine Gedanken mit Euch teilen und bin gespannt auf Eure Antwort, was Euch bewegt und umtreibt.
Ich habe vor einigen Monaten begonnen mit einem Blog auf meiner Homepage, habe aber höchstens einen pro Monat geschrieben. Das Schreiben hat mir großen Spaß gemacht. Ich habe einige, positive Kommentare dazu bekommen. Und dann bin ich zufällig auf den blog – lesMads- gestoßen, der mich inspiriert hat, es auch mit einem täglichen Blog zu versuchen. Es muß mir ja auch täglich ein Thema einfallen, über das ich schreiben möchte und das interessant für Euch ist.  
Bisher war ich sehr vergnügt in dem Gedanken gefangen, daß ich überhaupt blogge und weiß, was das ist. Viele meiner Altersgenossen wissen gar nichts darüber. Vielleicht ist es auch das, was mich antreibt zu bloggen.
 
Ich möchte mit einem täglichen Block mich einerseits zwingen, täglich zu schreiben und mir nicht immerzu selbst Entschuldigungen zum Nichtschreiben  gestatten und ich bin überzeugt, daß viel Schreiben auch viel übt.  Denn Schreiben ist ein Teil meiner Selbsthilfe. Mit dem Aufschreiben verstehe ich mich und mein Leben besser und finde Lösungen für mich selbst.
Wenn ich nicht einen gewissen Druck zum Schreiben verspüre, dann verfalle ich leicht in merkwürdige Begründungsmuster, wie z.B. mir fällt nichts ein oder mir fehlen die richtigen Worte. Diese Begründungen mögen auch vordergründig stimmen. Beim Schreiben ist es für mich, wie mit anderen Arbeiten auch, die gut werden sollen: Ich muß mir Zeit nehmen, gut nachdenken und das, was in meinem Kopf entsteht wahrnehmen und aufschreiben. Es ist Mühe, nichts, was man so nebenbei machen kann.
 
Es gibt viele Blogs, aber ich habe wenige bis keinen gefunden, die von und für die vielgepriesene aber auch verdächtige Zielgruppe 50 plus, der ich selbst angehöre, geschrieben wird.
 
Ich werde mich ab heute dieser täglichen Mühe vergnüglich unterziehen und freue mich auf Eure Kommentare.

in vergrnüglich-selbstkritischer Wachheit


Eure Alorac

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Buchmesse: Vom Lesen und vom Schreiben

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Buchmesse: Vom Lesen und vom Schreiben

20. März 2011 Blog von Carola Wiegand

Buchmesse:
Vom Lesen und vom Schreiben


Herzlich Willkommen,

 

März ist die Zeit der Leipziger Buchmesse. Wie die beiden Jahre zuvor, werden wir auch in diesem Jahr zur Buchmesse nach Leipzig fahren. Ein schönes, bekanntes Gefühl.
Ich war schon sehr oft in Leipzig und ich mag diese Stadt. Es ist eine kluge warmherzige Stadt mit der Universität, den Büchern und den Studenten überall. Ich mag den Geist der Stadt, der nicht so verstaubt zu sein scheint, immer in Bewegung ist, neue Dinge erzeugt und so kulturvoll ist. Und ich mag Leipzig, weil mein Sohn Gordon hier studiert hat. Wir sind hier gemeinsam ein- und mehrfach umgezogen, haben unfreiwillig und klaglos mehrere Fahrräder anderen Studenten überlassen (die sie dringender brauchten, als Gordon!). Haben viele Kneipen erkundet und haben als krönenden Abschluss gemeinsam Gordon’s Diplom gefeiert und begossen. Hier hat er auch seine spätere Frau, Doris, kennen- und liebengelernt.  
Anmerkung: Gordon ist natürlich alleine nach Leipzig gezogen. Wir waren immer dann zur Stelle, wenn Hilfe notwendig war, es was zu räumen gab und wenn es darum ging, das nächste Fahrrad zu besorgen.
In diese Stadt fahre ich nun wieder zur Buchmesse und alles ist irgendwie bekannt.
Auf dem neuen Messegelände bewegen wir uns wie ‚alte Hasen’, da wir ja alles irgendwie bereits kennen und doch ist es anders, als im vergangenen Jahr. Es ist der erste Tag der Buchmesse, aber bei den Menschenmassen, die unterwegs sind, möchte man meinen, dass Hunderte auf diesen Tag gewartet haben, um ihrer Leselust zu frönen. Aber warum entdecke ich nicht eine annähernde Leidenschaft, wenn ich den Rest des Jahres in Büchergeschäften unterwegs bin? Da könnte man glauben, dass das Buch zu einer aussterbenden „Spezies“ gehört. Ich liebe Bücher sehr und ‚verschlinge’ sie. Ich glaube aber zu erkennen, dass Messe mehr ist, als Bücherlesen. Messe ist auch, ‚Dabeisein’, vielleicht in eine Kamera schauen, bekannte Menschen sehen und mal hinter die Kulissen schauen zu können.
Ein voyeuristischer Aspekt, dem ich mich auch nicht ganz entziehen kann.

       Nachdem wir die Messe einen ersten Augenblick auf uns haben wirken lassen, verschaffen wir uns einen Überblick, wo was los ist, wer auf dem ‚Blauen Sofa’ sitzt und wer noch Interessantes auf der Messe zu sehen und zu hören ist. An diesem ersten Messetag mangelt es an den „ganz Großen“, die unser Interesse geweckt hätten. Wir machen uns auf den Weg und sind gespannt, was und wer uns begegnet.
In den vergangenen Jahren haben wir u.a. so interessante Menschen, wie Günter Grass, Uwe Tellkamp und T.C. Boyle gesehen und gehört. Es gibt mir viel, Menschen persönlich zu erleben, wie sie sich bewegen und sich artikulieren. So wird mein Bild von ihnen bestätigt, bestärkt oder relativiert. Ich finde, einige erscheinen in echt – jugendlicher und frischer als im Fernsehen, z. B. Tina Mendelssohn, Gert Scobel und Marietta Slomka. Im vergangenen Jahr sind wir zufällig auf eine Lesung mit dem wunderbaren Memo Anjel – einem kolumbianischen Schriftsteller, gestoßen. So etwas liebe ich besonders.
       In diesem Jahr habe ich mich besonders inspirieren lassen bezüglich meines eigenen „Schreibprojektes“.  
„Schreib was! Nein, schreib nichts. Wen interessiert, was du zu sagen hast?“
Dieser Widerspruch treibt mich schon sehr lange um. Was soll ich schreiben und wie soll ich beginnen? Es scheint so schwierig, aber doch spüre ich ganz innen, dass ich es möchte. Also beginne ich. Heute!

Habt ihr auch manchmal den Wunsch, euer Leben oder einzelne Geschichten daraus aufzuschreiben? Einfach so. Das sie nicht verloren gehen?


in vergnüglich-selbstkritischer Wachheit


Eure Salonière
Carola Wiegand

 

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Nichts vornehmen fürs neue Jahr …

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Nichts vornehmen fürs neue Jahr …

27. Februar 2011 Blog von Carola Wiegand

Nichts vornehmen fürs neue Jahr …

Herzlich Willkommen,
 

ich wollte mir nichts Besonderes für das neue Jahr vornehmen.  Einfach versuchen jeden Tag zu genießen. Doch ich habe gemerkt, dass das nicht geht. Ich denke über Vieles nach, was ich anders machen möchte. Und es muss sich doch auch etwas bewegen. Aber ich habe den Eindruck, nicht so zwanghaft, wie mit einem festen Vorsatz, das sich was ändern muss!  
Ich wollte schon im vergangenen Jahr mit dem ‚Bloggen’ beginnen. Doch Vieles erschien mir dabei zu unbekannt, zu schwierig und irgendwie nicht für mich. Ich wollte nur meine Gedanken oder eine Geschichte aufschreiben.
      Heute, ein Jahr später, beginne ich tatsächlich mit meinem ersten Blog. Ich bin sehr glücklich darüber und unwillkürlich erinnere mich  an einen Spruch: ‚Hinschauen, fragen und schon ist es harmlos …“. Das stimmt!
Ich möchte mit Euch einmal im Monat ein Thema besprechen, was mir wichtig oder interessant ist.
Ich freue mich auf einen Austausch mit Euch und auf Eure Meinung!
 
Blog schreiben ist etwas für junge Leute, dachte ich lange Zeit. Aber das stimmt nicht. Blog schreiben ist - mich selbst ausprobieren, meine Gedanken schärfen, meinen Schreibstil finden und die richtigen Worte. Ich möchte mir die Dinge bewusster machen, eine Leidenschaft, die in mir schlummert.
      Was mir am Herzen liegt ist, ein Buch zu schreiben. Über das Leben, deren Außergewöhnlichkeiten, über den vermeintlich schnöden Alltag, über die Lust und das Lebenselixier.
Ich finde, es ist Zeit sich mit meinem Leben auseinander zu setzen und aufzuschreiben, was war und wovon ich noch träume.  Ich möchte meine Geschichte weitergeben an meine Kinder und an meine süßen Enkel.  Warum? Ich glaube jeder möchte wissen, wo er herkommt und vielleicht, um sie zum Lachen zu bringen und in Erstaunen zu versetzen. Wer weiß?
Ich glaube, ich kann das. Ich versuch es!
 
Ich habe bisher Kurzgeschichten geschrieben sowie die Einführungs-  und Zwischentexte für meine Salonabende. Es ist jedes Mal eine spannende Herausforderung. Ich liebe dieses Gefühl!
Manchmal bereitet es Mühe, die passenden Worte für meine Gedanken zu finden. Oft schreibe ich und lösche und schreibe wieder. Es ist ein kleiner Kampf zwischen mir und dem richtigen Wort.
Vor einiger Zeit kam eine Familie zu mir und bat mich, eine Rede zu ihrer  Goldenen Hochzeit zu schreiben. Das schien mir nicht einfach, aber es musste mir gelingen, mich in ihr Leben zu versetzen, um für sie die richtigen Worte zu finden. Als die Rede fertig war, strahlten sie und sagten, dass nie zuvor jemand ihr Leben so wundervoll und treffend beschrieben hat, auch sie selbst nicht.  Das machte mich sehr glücklich!
Ich freue mich auf Eure Meinung!
 
in vergnüglich-selbstkritischer Wachheit
 
Eure Salonière
Carola Wiegand

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